Wie du die Barrieren der Selbstsabotage überwindest und endlich in deine wahre Grösse kommst

Sobald du dich entscheidest, dich auf neue Gedanken und Gefühle mit einer höheren Schwingung einzustimmen, wirst du mit einer Schwierigkeit konfrontiert:

 

 

CHAOS STATT ORDNUNG

 

Deine gewohnte chemische Ordnung in deinem Inneren wird umgestürzt und somit dein Körper ins Chaos.

Deine Körperzellen empfinden deine neuen Gedanken und Gefühle nicht als angenehm, denn sie wünschen sich Kontinuität!

HOPPLA

 

Während dem schreiben dieses Artikels kommt mir gerade eine alte Story aus meiner Berufsschulzeit hoch. Oh je, war das eine Zeit. Irtgendwie stimmt mich diese Geschichte ein wenig nachdenklich, doch ich sehe auch das Schöne daran. Ich sehe meinen Fortschritt, meine Entwicklung und meine Entfaltung. Das macht mich wieder glücklich. Also wenn dich meine Geschichte interessiert, dann lies jetzt weiter ;)

 

 

STRESS, SCHMERZ UND LEID FÜHLEN SICH BESSER AN

 

Stress, Schmerz und Leid fühlen sich besser an, als Ruhe, Freude und Glücklich sein, weil dir die alten Zustände vertraut sind und den tief im Körper eingeprägten physiologischen Programmen entsprechen.

Deshalb werden dein Körper und dein Unterbewusstsein alles tun, um dich von dieser neuen Richtung abzubringen!

 

 

SELBSTSABOTAGE: "BLEIBE KLEIN, DANN PASSIERT DIR NICHTS"!

 

Eine der grössten Selbstsabotage - Mechanismen, die ich kenne, ist die Angst davor, aus dem „kleinsein“ auszusteigen. Sich so zu zeigen, wie man ist! Die eigene Meinung zu vertreten. Grenzen zu setzten. Das verursacht enormen innerlichen Stress!

 

Die Gefahr nicht mehr dazu zugehören und angreifbar zu sein ist viel zu gross. Und weil dein Körper und dein Unterbewusstsein dich sehr lieben, dich beschützen wollen und vorallem daran interessiert sind, dass du überlebst, werden sie dich daran hindern, dich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. 

 

Du erlaubst dir nicht glücklich und entspannt zu sein,  weil es den meisten um dich herum schlecht geht.

Wenn es dir besser geht und du glücklich wirst, dann wärst du die Einzige! Und weil die meisten Menschen nicht gerne Menschen um sich herum haben, denen es besser geht als ihnen selbst, brauchst du schon eine gehörige Portion Selbstvertrauen, um nicht wieder in dein altes Programm zu wechseln, nur um eben solidarisch mitzuleiden, damit deine Zugehörigkeit gesichert ist.

 

Passend zu diesem Thema gibt es ein schönes Gedicht von Marianne Williamson:

UNSERE TIEFSTE ANGST

 

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind,

Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.

 

Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?“

 

Wer bist du denn, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.

 

Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst, damit andere um dich herum, sich nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.

 

Sie ist nicht nur in einigen von uns,

sie ist in jedem Menschen.

 

Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.

Mein lieblingssatz aus diesem Gedicht ist:

Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst, damit andere um dich herum, sich nicht verunsichert fühlen.

 

 

DEIN LEBENSAUFTRAG IST DER, DICH ZU ENTFALTEN UND FREUDE ZU ERLEBEN

 

Ja, ehrlich. Wir haben ein Leben hier auf Erden zur verfügung und unser Auftrag ist, uns zu entfalten, uns selbst zu lieben, kreativ zu sein und Freude zu erleben.

 

Doch meist tun wir genau das Gegenteil!

 

Warum das so ist, weisst du ja jetzt. Mir geht es so, dass ich oft schon beim verstehen, WARUM ich auf eine gewisse Art reagiere, eine Änderung herbei führen kann.

 

 

VERURTEILE DICH NICHT - HABE MITGEFÜHL

 

Weisst du warum? Weil ich mich nicht mehr verurteile für mein Verhalten. Weil ich verstehe, was in meinem Inneren abgeht und weil ich damit aufhöre, mich als unfähig zu bezeichnen und Mitgefühl für mich , meinen Körper, mein Unterbwusstsein, und mein Denken und Fühlen aufbringen kann. 

 

Schon das alleine bringt eine grosse Entspannung mit sich und wenn ich es heute nicht schaffe, ein Muster zu durchbrechen, dann gelingt es mir morgen. Und wenn morgen auch nicht, dann brauche ich noch mehr Unterstützung oder Inspiration eines anderen Menschen.

 

So einfach ist das. Ja, wirklich :) Sich selbst einfach die Erlaubnis zu geben, die Dinge entspannt und gelassen anzugehen. Und wenn du das tust, dann verstärkt sich automatisch deine Selbstliebe und diese ist die Basis, um in der eigenen Mitte zu sein und auch dort zu bleiben.  

 

 

PROGRAMMIERE DEIN GEHIRN AUF SEXYNESS

 

Was das bedeutet? Keine Ahnung, aber es wollte geschrieben werden :)

 

Ich kann dir sagen, was es für mich bedeutet:

 

Ich habe da ein Bild vor meinen Augen. Ich sehe Menschen und ich sehe mich.

Kennst du es wenn du so innere Regungen hast, coole Ideen, die du in die Runde geben willst, oder du einfach mal irgendeinen befreienden Körper-Move machen möchtest, weil dir einfach grad danach ist? Laut lachen oder Chabis erzählen?

 

 

DER STOCK IM A*** IST KEINE ALTERNATIVE

 

Ja? Und dann? Sitzst oder stehst du auch da wie mit einem Stock im A**** und schluckst deine ganze Energie, deine Ausdruckskraft hinunter?

 

Genau das meine ich. Sooooo unsexy.

Wer hat uns das eingentlich anerzogen? UND WARUM????

 

Und welchen Selbstsabotage Mechanismus kommt hier in Gang? Ich kann mich noch gut an meine Berufsschulzeit erinnern.

 

 

ICH FÜHLTE MICH BESCHEUERT!

 

Immer wenn ich laut gelacht, oder irgendetwas sinnloses erzählt habe, habe ich dies noch tagelang in meinem Kopf gehört!

Ich hatte einen unheimlichen Druck auf meiner Brust und fühlte mich so bescheuert. Ja genau, das ist das richtige Wort. BESCHEUERT!

 

 

WEISST DU NOCH? NEIN!

 

Es kam auch vor, dass ich nach 2 Wochen irgendein Thema aufgegriffen habe, dass mich so dermassen belastete, dass ich kaum noch klar denken und schlafen konnte. Und das lief in etwa so ab: "Du, ich hab da eine Frage... weisst du noch vor 2 Wochen am Donnerstagmorgen um 09.15, als wir in der Kantine sassen?"  "Nein, warum was war da? " "Also weisst du, ich hab doch da was erzählt." "Ja? keine Ahnung, sass ich denn wirklich auch an diesem Tisch?"

 

Phu, das war manchmal frustrierender, als dieses Gefühl von selbst. Denn ich merkte immer wieder, dass ich diese Gefühlszustände FÜR NICHTS! aushielt. Ich war die einzige, die mich als bescheuert wahrgenommen hatte. Doch dieses Gefühl liess sich nicht einfach so auflösen. Es hat eine Weile gebraucht und ich frage mich gerade,.. wann hat es aufgehört?

 

Ich glaube, als ich mich selbst zu lieben und zu akzeptieren begann... und mir somit die Erlaubnis gab, nicht immer alles richtig machen zu müssen...!

 

Wenn du also mit solchen Programmen konfrontiert wirst, dann frage dich, wo hast du dies in deiner Kindheit erlebt? Was hat man dir immer wieder gesagt?. Wo wurdest du immer wieder klein gehalten und gebremst?

 

DAS GEHIRN

 

Das Hirn spielt eine wichtige Funktion, wenn wir ungünstige Verhaltensweisen verändern wollen. 

Wenn wir die Entscheidung treffen, gewohnte Gleise zu verlassen um neue Wege einzuschlagen, dann geht mit dem neuen Denken ein Umbau auf der stofflichen Ebene einher.

 

Denn Gedanken und Gewohnheiten die wir immer wieder denken oder ausführen, graben sich in die Strukturen unseres Gehirns und verankern sich dort als Muster. In alltäglichen Situationen wie Autofahren, Zähneputzen etc. ist dies sehr praktisch, dass wir nicht immer nachdenken müssen, was wir jetzt genau tun.

 

Es graben sich aber auch negative Gewohnheiten und negative Gedanken in unser Gehirn Netzwerk ein und lassen uns auf bestimmte Umweltreize immer wieder gleich reagieren. Das Hirn greift dabei auf bereits gemachte Erfahrungen zurück und aktiviert vertraute neuronale Verschaltungen. Doch die gute Nachricht ist: Unsere Gehirnstrukturen stehen nicht ein für alle Mal fest!

 

 

DU BRAUCHST: WACHHEIT UND AUSDAUER

 

Unser Gehirn ist neuroplastisch und neue Schaltkreise können sich entwickeln und bestehende können deaktiviert werden und sich zurückbilden.

 

Die Verdrahtungen zwischen bestimmten Neuronen lösen sich auf, werden Nervenzellen nicht mehr gleichzeitig aktiviert. Diese Verdrahtungen entstehen, durch Erlebnisse und Lernen. Situationen, die sehr prägend waren, sowie Dinge, die du immer wieder gesagt bekommen hast, wie: "Du kannst das nicht", "Erfolgreiche Menschen sind arrogant", "Geld macht nicht glücklich" und viele mehr.. , werden stärker verdrahtet und somit auch schwieriger zum wieder auflösen.

 

Das klingt jetzt mal nicht ganz nachvollziehbar, aber das Gehirn ist ein unglaubliches Organ. Hochkomplex und nicht ganz einfach zu verstehen, wie das ganze funktioniert. So lasse dich nicht davon beeindrucken und nimm einfach folgendes mit:

 

 

DU KANNST ALLES ÄNDERN!

 

Deine Gehirn Strukturen können sich ändern. Du kannst ALLES ändern. Es liegt in deiner Hand. Ich sage nicht, dass es einfach ist, aber ich sage, dass es möglich ist.

 

Somit ergibt sich eine unbequeme Verantwortung für dich selbst. Dich selbst zu beobachten und infrage zu stellen....

Tut mir leid, ich habs nicht erfunden.... :D)

 

 Der Neurobiologe Gerald Hüther sagt dazu:

„Die Art und Weise wie wir unser Gehirn benutzen entscheidet, was für ein Gehirn wir haben.“

 

"Die Fähigkeit der kritischen Selbstwahrnehmung ist eine wesentliche Unterhaltungs- und Wartungsmassnahme für das menschliche Gehirn."

 

Bewusste Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung führen zu deiner Selbstentfaltung. Und die brauchst du, um glücklich und zufrieden zu sein. Also wird es wichtig, bewusst und wach zu werden, damit du die Botschaften deines Unterbewusstseins als Selbstsabotage-Mechanismus entlarven kannst!

 

 

ÜBUNG: SELBSTSABOTAGE ÜBERWINDEN

 

Beobachte heute dich und deine Gedanken:

 

  • Welche Selbstsabotage - Mechanismen kannst du erkennen?
  • wo stehst du dir immer wieder selbst im Weg?
  • Wo machst du dich immer wieder selbst klein?
  • Wo verhinderst du selbst deinen Erfolg, dein Glück?

 

Wenn du dir deine Selbstsabotage in dein Bewusstsein geholt hast, dann nimm dir Zeit, sitze aufrecht hin und achte dich nur auf deinen Atem. Nimm den Atem wahr wie er durch deine Nase einströmt und atme tief in deinen Bauch hinein.

 

Atme einige Atemzüge so weiter.

 

Dann spüre nach, wo in deinem Körper du diese Blockade spürst und lasse deinen Atem liebevoll dorthin fliessen.

Nimm deine Selbstsabotage in Liebe an und versuche nicht, gegen sie anzukämpfen. Sage dir, ja ich sehe dich und ich weiss, dass du mich nur vor Verletzung und Schmerz bewahren willst. Atme liebevoll weiter, bis du eine Entspannung wahrnimmst.

 

Dann entscheide dich für deine Macht und überlege dir, wie du alternativ handeln kannst und was du tust, wenn es nicht klappen sollte.

 

  • Welche kleine Veränderung willst du ab heute umsetzen?
  • Wer kann dich unterstützen?
  • Wo findest du Hilfe, wenn es für dich schwierig wird?

  

Grow and flow

~Andréa

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Andrea Wittwer

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